Simon Hanhart Red Case Study

01/08/2017

Simon Hanhart setzt in den Air-Studios auf Focusrite-Interfaces

Vor kurzem hat Produzent, Mixer und Toningenieur Simon Hanhart ein Focusrite Red 8Pre und zwei RedNet MP8R Audio-Interfaces Hampstead mitgenommen, wo er sie in den berühmten AIR-Studios einsetzte. Neben den Vorteilen der Audio-über-IP-Technologie standen ihm so auch 16 weitere Eingangskanäle zur Verfügung. Hanhart nahm im Studio 1 auf, indem sich auch die von Rupert Neve entwickelten originalen Focusrite Recording-Mischpult-Module befinden.

Schaut man sich die Liste derer an, mit denen Hanhart schon gearbeitet hat, ist man schnell beeindruckt, finden sich dort doch Namen wie Asia, Marillion, McFly, David Bowie, SikTh, London Symphony Orchestra, Yngwie Malmsteen, Cerys Matthews und Adrian Smith von Iron Maiden. Auch der Song „Made Of Paper“, den John Mitchell – ebenfalls Musiker, Songwriter und Recording-Produzent - gesungen hat, findet sich unter Hanharts Credits. „Made Of Paper“ wurde von Tim Harbour geschrieben, das Arrangement für die Streicher übernahm Richard Cottle. Eingespielt wurde es von der The London String Group und Pianist Dominic Ferris.

„In solchen Situationen arbeite ich viel mit akustischen Instrumenten, die genau so klingen müssen, als würde man einen Meter entfernt davon stehen“, erläutert Hanhart seine Aufnahmeweise und ergänzt: „Es zählt, diesen reinen Klang zu erfassen und nichts anderes darf den im Signalpfad verfälschen.“

Immer wieder berichtet Hanhart begeistert von der Klangqualität des Red 8Pre: „Er macht einfach seinen Job! Er klingt großartig“ Du merkst ihn nicht, denn er übersetzt gewissermaßen alles, was im Raum geschieht, eins zu eins in sein Inneres.“

Red 8Pre wurde in ein Rack im Maschinen-Raum installiert und mit einem Mac®-basierten Pro Tools | HDX System über DigiLink™ verbunden. Im Live-Raum standen die RedNet MP8R-Interfaces, die per Software aus der Regie gesteuert wurden. Alle Mikrofone für die zwölfköpfige Streicher-Sektion, den Flügel und den Gesang liefen direkt in die Focusrite Mikrofon-Vorverstärker. Für das Monitoring nutze Hanhart das Neve Vintage-Mischpult, das in der Regie steht.

Hanhart empfand es als sehr nützlich, Dante™ im Studio verfügbar zu haben: „Es ist klasse, dass ich verschiedene Geräte über das Netzwerk miteinander verknüpfen kann, vor allem in einem Mehrraum-Studio wie dem AIR“, erklärt er und fährt fort: Wenn du mit einem großartigen Setup arbeiten kannst, dass du von verschiedenen Aufnahmeräumen und Studios nutzen kannst, ist das super. Das ist für mich die nächste Generation.“

Hanhart besitzt einen Red 8Pre, so dass alles kompatibel war, auch wenn er bei sich daheim gemischt hat. „Ich finde das sehr praktisch, ein kleines Mobil-Setup zur Verfügung zu haben. Ich Red 8Pre einfach mitnehmen und über Thunderbolt™ anschließen“, beschreibt er seine Aufnahmesituation.“ Für ihn bieten die vielfältigen Anschlussmöglichkeiten einen echten Vorteil: „Es ist fantastisch, welche Flexibilität sich daraus ergibt. Mit einem Gerät decke ich so viele Anwendungsbereiche ab, das ist brillant.”