Learn more about Scarlett

Besser. Schneller. Einfacher.

Neue Generation – neue Technologie

Die neue Scarlett-Interfaces-Generation von Focusrite hat einige technische Neuerungen in ihrem edlen roten Metallgehäuse versteckt. Das überarbeitete Wandler-Design liefert jetzt Sample-Raten bis zu 192 kHz und hochauflösenden 24 Bit. Ebenfalls komplett neu entwickelt wurde der Instrumenten-Eingang, der nun 8 dB zusätzlichen Headroom bietet – mehr als genug für die heißesten Pickups. Die vielgelobten Scarlett Mikrofon-Preamps sind natürlich ebenfalls wieder mit an Bord. Für die Ein- und Ausgänge gibt es jetzt eine Schutzschaltung, die diese vor unerwünschten Stromstößen schützt, die zum Beispiel entstehen können, wenn ein Eingang mit Phantomspeisung versehentlich mit einem Ausgang  verbunden wird oder wenn es zu Kurzschlüssen bei Eingängen mit Phantomspeisung kommt. Die Gain-Regler arbeiten nun noch gleichmäßiger, sodass sich Pegel viel genauer justieren lassen. Dank der neuen, super-geringen Latenz ist es mit Scarlett möglich, die Lieblings-Plug-in-Instrumente und -Effekte in einer DAW schon während der Aufnahme und beim Abhören einzusetzen, ohne dass dafür ein zusätzlicher DSP nötig wäre.

Perfekter Partner für Pro Tools

Avids Pro Tools gehört zu den beliebtesten Digital Audio Workstations (DAW) und Focusrite und Avid arbeiten schon seit über 20 Jahren zusammen, angefangen bei den D2- und D3-Plug-ins über die M-Box bis hin zu Control|24 und mehr.

Wir möchten das Zusammenspiel von Focusrite-Hardware und Pro Tools-Software noch besser machen. Für Avid ist Focusrite die ideale Ergänzung von Pro Tools. Alle Scarlett-Interfaces werden immer mit der neuesten Pro Tools-Version getestet, um sicherzustellen, dass diese perfekt zusammenarbeiten. Natürlich eignen sich Scarlett-Interfaces auch für den Einsatz mit allen anderen wichtigen DAWs auf PC und Mac.

Extrem geringe Latenz für einfaches und effektives Recording

Latenz ist die Zeit, die vergeht, bis ein analoges Signal ein digitales System durchlaufen hat. Die Latenz, mit der du dich wahrscheinlich am meisten beschäftigt hast, ist die sogenannte „Round-trip-Latenz“. Damit wird die Zeit bezeichnet, die ein Signal benötigt, um von deinem Interface in den Computer, durch die DAW und wieder zurück zum Interface zu gelangen.

Bis heute war die Round-trip-Latenz in Audio-Systemen fast immer so groß, dass es nahezu unmöglich war, Overdubs aufzunehmen und dabei gleichzeitig abzuhören. Die dabei entstehenden Verzögerungen war viel zu lang, als das man das Signal durch die DAW schicken und gleichzeitig abhören konnte. Um diese Problematik zu umgehen, hat man sich bisher mit dem sogenannten „Zero-Latency-Monitoring“ beholfen, bei dem nur das Eingangssignal direkt am Interface abgehört wurde. Das aber hat zur Folge, dass du die Plug-ins in deiner DAW nicht live nutzen kannst. Wenn du also z.B. einen Hall auf dem Kopfhörer eines Sänger haben willst, musst du beim Zero-Latency-Monitoring ein Audio-Interface mit eigenem DSP-Chip und entsprechenden Plug-ins oder ein externes Hallgerät kaufen - oder es einfach lassen.

Das ändert sich nun, denn die die neuste Scarlett-Generation bietet dir dank innovativer Treiber- und Wandler-Technologie eine unglaubliche Round-trip-Latenz von nur 2,74 ms*. Jetzt kannst du dich voll und ganz auf deine Performance konzentrieren, während du gleichzeitig deine Overdubs aufnimmst, den Mix über die Monitore abhörst und deine Software-Plug-ins, sowohl Instrumente als auch Effekte, in Echtzeit nutzt. Du benötigst keine externe DSP-Soundkarte oder externe Effektgeräte mehr, weil dein Computer mehr als genug Power hat, um all diese Prozesse in Echtzeit abzuwickeln.


Round-trip-Latenz (ms) getestet bei 96 kHz unter Windows 10 auf einem HP Zbook

Buffer Size Cubase Pro 8 Ableton Live 9 Pro Tools 12
32 3.22 3.69 NA
64 3.93 4.03 4.27
128 7.27 7.36 7.60


Round-trip-Latenz (ms) getestet bei 48 kHz unter Windows 10 auf einem HP Zbook

Buffer Size Cubase Pro 8 Ableton Live 9 Pro Tools 12
32 4.37 5.33 4.37
64 7.83 7.99 7.71
128 12.37 12.54 12.36


Round-trip-Latenz (ms) getestet bei 96 kHz unter OS 10.11 auf einem Mac Pro

Buffer Size Cubase Pro 8 Logic Pro X Ableton Live 9 Pro Tools 12
32 2.74 2.74 3.16 NA
64 3.41 3.41 3.49 4.07
128 4.74 4.74 4.82 6.07


Round-trip-Latenz (ms) getestet bei 48 kHz unter OS 10.11 auf einem Mac Pro

Buffer Size Cubase Pro 8 Logic Pro X Ableton Live 9 Pro Tools 12
32 3.79 3.79 4.63 4.57
64 5.12 5.12 5.31 6.47
128 7.79 7.79 7.97 9.14


Round-trip-Latenz (ms) getestet bei 96 kHz - 32 Samples unter OS 10.11 auf einem Mac Pro

Logic Pro X Pro Tools 12 (64 samples) Ableton Live 9 Suite
PreSonus AudioBox iTwo 3.66 4.98 4.07
Steinberg UR22 4.65 5.98 5.06
Roland Octa-Capture 4.71 6.15 5.23
Scarlet 2i2 2nd Gen. 2.74 4.07 3.16


Round-trip-Latenz (ms) getestet bei 48 kHz - 32 Samples unter OS 10.11 auf einem Mac Pro

Logic Pro X Pro Tools 12 (32 samples) Ableton Live 9 Suite
PreSonus AudioBox iTwo 4.68 5.34 5.52
Steinberg UR22 5.64 6.31 6.47
Roland Octa-Capture 6.10 7.04 7.19
Scarlet 2i2 2nd Gen. 3.79 4.57 4.63

Höhere Sample-Raten

Focusrite baut Digital-Wandler schon fast genauso lange, wie Mikrofon-Vorverstärker. Angefangen hat alles mit der Blue-Serie, die Mitte der 1990er-Jahre als Wandler für Mastering-Studios auf den Markt kamen. Die Wandler in der zweiten Scarlett-Generation arbeiten mit bis zu 192 kHz und 24 Bit Sampling. Natürlich stehen auch alle Standard-Sample-Raten von 44,1/48 (CD/DVD) wie auch die hochauflösenden 88,2, 96 kHz und mehr bereit. Da immer häufiger Audio-Daten in hoher Auflösung heruntergeladen und gestreamt werden, ist es durchaus sinnvoll, wenn du deine Songs mit 24 Bit und 88,2 oder 96 kHz aufnimmst und bearbeitest. Die meisten aktuellen Rechner kommen ohne Probleme mit dem zusätzlichen Rechenaufwand zurecht. Und wenn du alle Möglichkeiten ausschöpfen und die 192 kHz nutzen willst, hast du mit Scarlett die Möglichkeit dazu.

Hier erfährst du mehr über Focusrites digitale Wandler-Technologie.

Leistungsfähiger Kopfhörer-Ausgang

Wir haben mitbekommen, dass viele Scarlett-Anwender – vor allem nachts – nicht mit großen Lautstärken mischen können und deswegen gerne und viel mit Kopfhörern arbeiten. Zudem mögen sie den Detailreichtum, den Kopfhörer bei der Wiedergabe eines Mixes bieten. Deswegen haben wir die Kopfhörer-Ausgänge in der zweiten Scarlett-Generation besonders leistungsstark gemacht, damit daran auch hochwertige Kopfhörer mit ausreichender Leistung genutzt werden können. Zudem haben wir viel Wert auf die höchste Klangqualität gelegt, sodass du genau hören kannst, was in deiner Musik passiert.

Neuer Instrumenten-Eingang arbeitet jetzt auch mit den heißesten Pickups zusammen

Viele Scarlett-Anwender spielen selber ein Instrument, sodass wir bei der Entwicklung der neuen Generation ein besonderes Augenmerk auf die neuen Instrumenten-Eingänge gelegt haben. Sie verfügen über einen eigenen, unsymmetrischen Signalpfad, um dem Headroom zu maximieren. Zudem wurden die Versorgungsspannungen der Instrumenten-Eingangsschaltungen erhöht und der hochohmige Eingangs-Impedanz-Buffer überarbeitet (eine hohe Eingangs-Impedanz erhält die Höhen im Gitarrensignal). Zusammen führen diese Faktoren zu zusätzlichen 8 dB Headroom am Instrumenten-Eingang. Natürlich haben wir den vielfach gelobten klaren und natürlichen Klang der Scarlett Mikrofon-Preamps unverändert belassen.

Auch die Eingangspegel-Regler haben eine Überarbeitung erfahren. Die einzigartigen Potentiometer sind Spezial-Entwicklungen, die ein viel gleichmäßigeres Regelverhalten bieten, als du es von anderen Reglern kennst. Wo andere Regler erst sanft den Pegel anheben, um dann plötzlich gegen Ende des Regelwegs deutlich lauter zu werden, zeigen die Scarlett-Regler ein lineares Regelverhalten. Das macht es deutlich einfacher, die Gain-Werte optimal und mit großer Genauigkeit einzustellen.

Für langwährende Freude

Wir gehen davon aus, dass die Interfaces der Scarlett-Reihe harten Belastungen ausgesetzt werden, sei es im Studio oder im Live-Betrieb. Das robuste Metall-Gehäuse sorgt für Schutz gegen mechanische Einflüsse, aber die zweite Scarlett-Generation bietet nun auch eine Schutzschaltung gegen elektrische Einflüssen. Alle Ein- und Ausgänge verfügen über eine Schutzschaltung, die diese vor unerwünschten Stromstößen schützt, die zum Beispiel entstehen können, wenn ein Scarlett-Ausgang versehentlich mit einem Mischpult-Eingang mit 48 Volt Phantomspeisung verbunden wird oder wenn es zu Kurzschlüssen bei Eingängen mit Phantomspeisung kommt. Die neue Scarlett-Generation wurde so entwickelt, dass sie bestens für diese und andere Belastungen gerüstet ist.

* Gemessen auf einem Mac Pro mit OS 10.11 unter Logic Pro X mit 96 kHz und 32 Samples als Buffer. Wert kann abhängig von der gewählten DAW, dem Host-Computer und den Einstellungen abweichen.