Umbo: Jeder Musiker ist einzigartig und für jeden gibt es ein Publikum.

21/11/2012

Er war 16, als er sich einen E-Bass schnappte und anfing, sich das Spiel mit den tiefen Saiten selbst beizubringen. Schritt für Schritt entwickelte er sich weiter und heute spielt er mit den Großen der Branche zusammen und schreibt Songs für sie.

In den vergangenen Jahren spielte er mit so illustren Künstlern wie Paul Young, den Voices All Stars, Laith Al-Deen, Guildo Horn, Naoki Kenji und als Songschreiber schrieb er Songs für Laith Al-Deen, Edo Zanki, Jazzkantine, Mario Lang und einen TopTen Hit für Christina Stürmer.
„Nachdem ich mir die ersten Sachen auf dem E-Bass selber erarbeitet hatte, ging ich in Klagenfurt aufs Konservatorium, um dort klassischen Kontrabass zu studieren. Mit Ende 20 zog es mich dann ans M.I. in Los Angeles, wo ich auch noch E-Bass studiert habe“, berichtet Umbo über seine musikalische Ausbildung.
Schon am Anfang seiner Karriere war er hauptsächlich daran interessiert, eigene Songs zu schreiben und zu produzieren. Am liebsten spielte er in Bands, die ihre eigenen Titel hatten. Bei den Bands, bei denen ich mitgespielt habe, war ich auch meistens von Beginn an schon der Texter.“
Auch bei seiner Art, Bass zu spielen, hat er sich nie in der Kopie anderer Bassisten versucht, sondern eher deren Stil imitiert, um daraus für sein eigenes Spiel zu lernen. „Ich wollte immer schon meinen eigenen Sound kreieren, sowohl als Musiker wie auch als Songschreiber. Aus meiner Sicht geht es auch nicht darum, besser zu werden als jemand anders, sondern nur darum, das Beste aus sich selbst rauszuholen. Übe nicht nur die Techniken auf dem Instrument sondern übe vor allem, kreativ damit umzugehen. Glaub an Dich, jeder Musiker ist einzigartig und für jeden gibt es ein Publikum.“
So ist es nur verständlich das namhafte Hersteller wie Aguliar, Elixir und Sandberg in immer wieder auf Workshop Tour schicken und die letztgenannte Firma ihn sogar mit einem Signature-Model ausgezeichnet hat.

Schon früh begann er, sich für die Studioarbeit zu interessieren. Er wollte genau wissen, was aufnahmetechnisch alles möglich ist. „Ich hab dann aber irgendwann gemerkt, dass ich für die liebevolle Detailarbeit mit Frequenzen und Mikrofon-Positionierung zu ungeduldig bin. Deshalb hab ich mich immer wieder mit Leuten zusammengetan, die dafür das nötige Talent und die Muse haben.“ Mit Joerg Dudys (der für Julia Neigel, Edo Zanki, Hubert Kah u.v.a. gearbeitet hat) und Jens „Bubbes“ Steffan (der für Manfred Mann, Ray Wilson, Afshin und einigen mehr schraubt) hat er zwei Partner gefunden, die ihn in dieser und vielen anderen Dingen ideal ergänzen und inspirieren.

Als Bassist ist Umbo gerade live mit Gregor Meyle und Fabrizio Levita unterwegs. In Kürze steht dazu noch eine Tour mit „the voice of Cafe del Mar“ Cathy Battistessa, auf dem Terminkalender. Schon deren Album spielte er ein. Und dann bastele ich eifrig mit den beiden oben genannten Herren (Joerg Dudys und Jens Steffan) an meiner Soloplatte. Bei der ich ganz viele tolle Kollegen zum gemeinsamen Musizieren versammle. Besonders stolz bin ich, dass Phil Gould, Gründer und Drummer von Level 42 auf  zwei Songs zu hören sein wird“, verrät Umbo mit einem breiten Grinsen.

Für seine Produktionen vertraut Umbo auf zwei Audio-Interfaces von Focusrite: „Wir haben zwei Saffire Pro 26 i/o FireWire-Interfaces, die wir nutzen. Es ist für mich einfach DAS Interface für unterwegs. Einfach zu bedienen und gute Preamps. Jens kann mit Hilfe der Software zwei Kopfhörer-Mixe fahren und vom Sound her kann sich das Interface getrost mit wesentlich teureren Maschinen anderer Hersteller vergleichen, ohne dabei sein Gesicht zu verlieren. Dazu kommt noch die große Zahl an Ein- und Ausgängen, die man damit zur Verfügung hat. Das ist großartig!“

Im Studio arbeitet Umbo auch gerne mit dem Liquid Channel. „Ich mag die Flexibilität des Channel. Jens Steffan besitzt auch einige der Originale und ist von den Focusrite-Emulationen begeistert. Wir fahren das Teil gerne im Mix. Man kann schnell Kompressoren auf die Signale wechseln, ohne auch nur eine neue Verbindung stecken oder etwas umrouten zu müssen. Die Möglichkeit, Einstellungen abzuspeichern, ist ein weiteres unverzichtbares Feature. Die Wandler im Liquid und die Möglichkeit, diesen auch Digital ins Setup einzubinden, finden wir mehr als nur gelungen.“
Auch die Forté-Suite ist bei den drei Herren im Studio vertreten. „Die Plug-ins sind sehr speziell aber in manchen Situationen einfach die Retter in der Not. Signale mit dem neuen ISA Two aufnehmen und dann mit den Forte-Suite-Plug-ins den letzten Schliff geben, was will man mehr ...?“

Die drei kreativen Köpfe sind überzeugt von Focusrite. „Wir stehen total auf die Qualität der Focusrite-Produkte. Sie machen immer einen wertigen Eindruck und bieten eine tolle Haptikan, was gerade für mich als grobmotorischen Bassisten nicht ganz unwichtig ist! Ich mag besonders den Sound der ISA-Preamps. Der ist sehr organisch und beschönigt nichts.“