Neil Davidge, Focusrite und Massive Attack

12/05/2014
Neil Davidge on Focusrite and Massive Attack
 
Neil Davidge erste musikalische Experimente begannen schon in frühen Jahren. Er baute eigene Instrumente, nahm seine Ideen auf Kassetten  auf und gründete zusammen mit Freunden eine Band, die eine Mischung aus verschiedenen Stilrichtungen spielte. Schnell machte er sich in der Recording-Szene von Bristol einen Namen als versierter Keyboarder. Zu dieser Zeit in den Anfängen der 1990er Jahre spielte er mit Massive AttackPortishead und Tricky
 

„Alles was ich mache, geschieht aus Instinkt“, erzählt Neil. „Ich habe keine bestimmte Methode, mit der ich aufnehme. Bei mir dreht sich alles immer um die richtige Stimmung und versuche eher, die Energie und die Emotionen einzufangen.“
 
Mit den Anfängen seiner Karriere machte Neil auch zum ersten Mal Bekanntschaft mit Focusrite, als er mit der Band DNA arbeitete: „Wir haben ein Album zusammen mit einem Toningenieur namens Jeremy Allen gemischt und er brachte eine Kiste mit Focusrite ISA110 ins Studio. Wir haben alles damit aufgenommen und der Klang war unbeschreiblich. Das war für mich eine echte Erleuchtung in Sachen Mikrofon-Preamp. Der Heilige Gral des Klangs gewissermaßen!“

Nachdem Neil einmal vom Focusrite-Sound überzeugt war, wollte er nur noch damit arbeiten. „Als ich angefangen habe, mit Massive Attack zu arbeiten, kamen ISA430 und Red 7 zum Einsatz sowie weiteres Equipment. Ich liebe an den Focusrite-Sachen einfach, dass du da jedes Signal durchschicken kannst und es immer gut klingt. Es ist ganz unkompliziert, damit zu arbeiten. Anschließen und loslegen. Ich muss nicht darüber nachdenken, das Equipment macht seinen Job und zwar richtig gut!“
Weil sich Neil dank Focusrite um den Klang keine Sorgen machen muss, kann er sich ganz auf seine Kreativität und seine spontanen Arbeitsweise konzentrieren. „Ich weiß, dass ich alles, was im Studio passiert, aufnehmen kann, ohne dass ich mich um Übersteuerung, Probleme mit dem Eingangspegel, Impedanzen oder anderen Dinge kümmern muss. Alles funktioniert, wie es soll.“
 
Nach 18 erfolgreichen Jahren mit Massive Attack, in denen er die hochgelobten Alben „Mezzanine“, „100th Window“ und „Heligoland“ produzierte, entschied sich Neil, neue Wege zu gehen und an anderen Projekten zu arbeiten. Seine flexible Art des Produzierens brachte ihn zur Filmmusik, wo er bei Luc Bessons „Danny The Dog (später „Unleashed“ genannt), „Bullet Boy“ und „Trouble The Water“ (der 2008 in Sundance als 'Best Documentary' prämiert wurde) involviert war. In letzter Zeit hat er für Hans Zimmers Musik für den Blockbuster Clash Of The Titans einige eigene Parts beigesteuert und zudem die Musik zum Video-Spiel Halo 4

Sein aktuelles Projekt aber ist sein Solo-Album, an dem er mit vielen Kreativen zusammenarbeite. „Ich habe mich immer als jemanden gesehen, der gerne mit anderen arbeitet und eines meiner Talente ist sicher, dass ich das Beste aus Menschen herauskitzeln kann.“
 
Weitere Informationen unter www.neildavidge.com.

 
Neil Davidge on Focusrite and Massive Attack