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Focusrite RedNet bei Richie Hawtins ENTER.-Projekt

06/12/2013

Richie Hawtin Focusrite RedNet

Seit vielen Jahren ist Ibiza einer der Hotspots der globalen Musikszene. Einige der besten Clubs weltweit und Dance-Musik-Institutionen finden sich auf der Mittelmeerinsel, darunter so bekannte Namen wie Pacha, Amnesia und Space. Die langen Sandstrände und das felsige Hinterland sind Inspiration für DJs und Produzenten. In den Nachtclubs von Ibiza feiern im Laufe eines Sommers viele neue Tracks ihr Debüt, DJs spielen beeindruckende Sets und die Clubber verlieren jegliches Gefühl für Zeit und Raum.

Doch die Ferieninseln ist nicht nur Spaß und Vergnügen, sondern hat auch eine geschäftliche Seite. Die Clubs und Promoter auf Ibiza investieren viel, um ihren Gästen ein unvergleichliches Erlebnis zu bieten. Dabei steht der perfekte Klang im Mittelpunkt.
 
Wöchentlich findet die ENTER.-Party im Space-Nachtclub statt, der 2012 als weltweit bester Club ausgezeichnet wurde. Veranstaltet wird das Event von DJ, Produzent und Label-Chef Richie Hawtin. Er gilt nicht zu Unrecht als  Trendsetter der Dance-Music-Community, da er die Grenzen des technisch Machbaren bei seinen Shows immer weiter verschiebt. „ENTER. Wird den Gästen eine ganz neue Art von Erfahrungen geben“, erklärt er seine Vision für das Besondere und fährt fort: „Es wird neue Musik geben, neue DJs bis hin zur Technologie, die zum Einsatz kommt.“ Dabei ist das Audio-System ein wichtiger Baustein, um dieses Ziel zu erreichen.

 

Deswegen arbeiten hinter den Kulissen von ENTER. Focusrites RedNet 4 Audio-Interfaces. Sie stehen in jedem der fünf Räume des Space direkt in der DJ-Booth  und sind über ein einzelnes Cat-6-Kabel mit einem zentralen Netzwerk-Switch im Maschinenraum des Clubs verbunden. RedNet 4 vereint acht Focusrite-Preamps der neuesten Generation, die sich fernsteuern lassen, mit der allerneusten A/D-Wandlungs-Technologie. Dank RedNet stehen alle Möglichkeiten von Audinates Dante Digital-Audio-Netzwerk-Protokoll zur Verfügung. So ist es möglich, Audio-over-IP in echter Studioqualität für unterschiedliche Anwendungen  aufzunehmen und zu verteilen.  
 
Für das ENTER.-Projekt werden digitale Audiodaten mit 96 kHz über die Dante-Netzwerkplattform mit minimaler Latenz und ohne jegliche Signalverfälschung im gesamten Komplex verteilt. Johannes Kraemer, ENTER.'s Chef-Toningenieur steuert das komplette System über sein MacBook Pro, das neben der DK-Kanzel im Hauptraum steht.
 
Von dort nimmt er vier Kanäle (den Stereoausgang des DJ-Mixers und zwei Raum-Mikros, um das Publikum zu erfassen) aus jedem Raum in überragender Audio-Qualität auf bis zu drei separaten Recording-Systeme gleichzeitig auf. Damit kommen also 20 Kanäle Digital-Audio mit 96 kHz zusammen. Ein JoeCo BlackBox-Rekorder mit Dante-Interface-Karte ist dabei der Haupt-Rekorder, während Logic Pro und Cubase auf zwei eigenen Computern laufen und als Backups arbeiten. Die komplette Verbindung erfolgt über das Dante-Netzwerk mit Standard Cat-6 Ethernet-Kabeln und Audinates Dante Virtual Soundcard (DVS). Die Audio-Signale kann Johannes dabei immer über seinen Dante-fähigen Yamaha 01V96i Digital-Mixer abhören.
 
„Obwohl das System ja sehr komplex ist, war die Installation doch erstaunlich einfach“, verrät Johannes. „Ich habe die Komponenten zum ersten Mal drei Tage vor der Show in die Finger bekommen, aber ich wusste ja schon, wie ich die Geräte nutzen werde. Zuerst habe ich überprüft, ob die Firmware auf dem neuesten Stand ist und habe ein Test-Setup mit sechs Units aufgebaut, das sofort wunderbar funktioniert hat. Die Vorverstärker von RedNet 4 klingen sehr klar und offen und du hast das Gefühl, als würdest du direkt im Club beim DJ stehen. Überhaupt ist die Klangqualität des gesamten Systems sehr präzise und vor allem gibt es dank der digitalen Technik keine Signalverluste und Störungen – auch nicht über lange Distanzen.
Ich mag zudem, dass ich RedNet direkt und ohne Konfiguration mit meinen anderen Dante-Geräten wie dem  Yamaha-Mixer und dem JoeCo-Rekorder. Das System ist wirklich wunderbar einfach in der Bedienung.“
 
Auch Bryan McDade, der als Netzwerk-Ingenieur das ENTER.-Projekt betreute, ist von dem System überzeugt: „Ich schätze es sehr, acht, 16 oder 32 Kanäle zur Verfügung zu haben, die man einfach auf eine Festplatte aufnimmt. Ich kann das komplette Material des gesamten Abends später mitnehmen, das ist wirklich großartig. Ich denke, dass die Digitalisierung immer weiter fortschreiten wird, denn das macht einem das Leben wirklich bedeutend einfacher.“

Richie Hawtins ENTER.-Produktion lief in der gesamten Sommer-Saison 2013 für insgesamt 13 Wochen. Im Rahmen der Events gab es Gast-Auftritte unter anderem von Maya Jane Coles, Jamie Jones, Loco Dice, Nina Kraviz und vielen weiteren.

Weitere Information über Focusrites komplettes Lieferprogramm an Dante-basierten RedNet-Interfaces – darunter auch A/D- und D/A-Wandler, Digital I/Os sowie Dante-zu-Pro Tools|HD- und Dante-zu-MADI-Bridges – finden sich unter www.focusrite.de/rednet.

Richie Hawtin Focusrite RedNet