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Unterwegs mit Focusrite Saffire PRO 24 DSP

07/09/2011

In Sachen Technik setzt er unter anderem auf Focusrites Saffire PRO 24 DSP.  In der internationalen Musikszene ist Carsten Kümmel in Sachen Beschallung ein prominenter Name:  Der studierte Tonmeister arbeitete bereits für eine riesige Vielzahl bekannter Künstler, aktuell beispielsweise für Robin Gibb. In Sachen Technik setzt er unter anderem auf Focusrites Saffire PRO 24 DSP.

Ursprünglich hatte Carsten Kümmel sein Leben ein bisschen anders geplant – doch die Leidenschaft für Musik und Technik setzte sich irgendwann doch durch, und das so deutlich, dass er dafür das bereits begonnene Medizin-Studium abbrach. Stattdessen bewarb er sich um ein Studium zum Tonmeister, das er schließlich zwischen 1997 und 2002 an der Hochschule für Musik in Detmold erfolgreich absolvierte.

 Über zu wenig Arbeit kann er sich seither eindeutig nicht beklagen: Bereits vor und während seines Studiums war er vor allem in Sachen Beschallung aktiv – für so prominente Musiker wie etwa DJ Bobo oder Costa Cordalis. Auch nach Abschluss der Ausbildung ist sie weiterhin sein Haupt-Standbein, wobei die breite Vielfalt seiner Aufträge dafür sorgt, dass es Carsten Kümmel garantiert nie langweilig wird. Die Liste seiner Referenzen zieren so unterschiedliche Künstler wie Montserrat Caballé und B.B. King. Mit Heather Nova hat er aufgenommen und beim Eurovision Song Contest in Belgrad arbeitete er u.a. auch mit den No Angels und – befragt nach seinen aktuellen Projekten – zählt er im August 2011 diese auf:  „Im Moment befinde ich mich gerade beim Klassikfestival in Szeged/Ungarn. Mit Verona zusammen das älteste Klassik-Open-Air-Festival der Welt. Nächste Woche bin ich in Moskau auf einer Messe für Innovason tätig. Danach kommt in Mannheim die Autosymphonic (Sinfonieorchester des SWR, Chor des SWR, Die Sänger der Söhne Mannheims und 80 Autos) und dann geht es schon weiter zum Papstbesuch in Erfurt. Im Oktober folgen ein paar Shows mit Robin Gibb in Paris und Budapest.“ – Jede Menge Abwechslung also, die Kümmel allerdings noch mit diversen weiteren Projekten toppt: als Tonmeister in den Bavaria Musikstudios München zum Beispiel und bei seinem Unterricht im Rahmen eines Lehrauftrages an der Fachhochschule Darmstadt-Dieburg sowie Workshops an diversen Hochschulen in Deutschland und der Schweiz.

Bei einer so breiten Palette an Arbeitsfeldern ist laut Kümmel vor allem gute Vorbereitung wichtig: „Ich sehe zu, dass die Jobs im Vorfeld gut geplant sind und das Material, welches ich benötige, auch abgesprochen ist. Aber natürlich kann man nicht alles im Vorfeld klären und das „Kriegen-wir-vor-Ort“ macht den Job auch interessant. Es passiert aber so gut wie nie, dass ich auf eine Baustelle komme und überhaupt keinen Plan in der Tasche habe. Interessant sind natürlich die Gegensätze. Mit einem Orchester gibt es andere Vorgänge als bei Rock´n´Roll. Z.B. darf bei einem Orchester ein Soundcheck nie länger als fünf bis acht Minuten dauern. Denn das geht alles von deren Probezeit ab. Auch der Umgang ist anfangs mit einem Orchester ein wenig anders als bei einer Band. Höflich sollte man aber natürlich zu allen sein.“

Keine Frage, dass bei derart herausragenden Projekten auch bei der Technik alles stimmen muss: Carsten Kümmel setzt deshalb auf hohe Qualität und nutzt regelmäßig Focusrites Saffire PRO 24 DSP, das bei ihm gleich mehrere Aufgaben übernimmt: „Ich benutze es zum Einmessen der PA, zur Überwachung während der Show und als Effektgerät. Ich habe immer meinen eigenen Faltungshall dabei, der deutlich besser klingt als die üblichen  PCMs oder SPXe.“ Begeistert ist er dabei gleich von diversen Eigenschaften des Saffire: „Da ich viel fliege oder mit dem Zug reise, finde ich vor allem die Größe äußerst praktisch und habe dennoch genügend Ein- und Ausgänge. Ein 19´´-Gerät würde hier für mich nicht in Frage kommen. Dann natürlich die FireWire-Anbindung. Es ist robust gebaut und verfügt über eine Pegelanzeige auf der Frontplatte.“

Von herausragender Technik abgesehen, braucht es für einen richtig guten Live-Sound aus Kümmels Sicht aber noch mehr – sein Profi-Tipp: „Ohren aufmachen und nie etwas nach Standardrezept oder aus purer Routine machen. Immer für sich selbst das „Warum mache ich das jetzt so?“ hinterfragen.“